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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
warum Hornhaut-Pachymetrie im Rahmen der Glaukomvorsorge?
Unter einem Glaukom versteht man einen fortschreitenden Schaden des Sehnerven. Dabei ist der unbestritten wichtigste Faktor die Höhe des Augeninnendruckes.
Bei der Augeninnendruckmessung wird geprüft, wieviel Kraft aufgewendet werden muß, um eine genau definierte Eindellung der Hornhaut hervorzurufen. Aus der Höhe dieser Kraft
schließt man zurück auf den im Augeninneren vorliegenden Druck. Dieses Prinzip liegt allen Meßverfahren zugrunde, sei es nun durch Luftdruck oder durch das Aufsetzen eines Meßkörpers auf die betäubte Hornhaut.
Dabei wird vorausgesetzt, daß die Hornhaut selbst immer (also bei allen Menschen) den gleichen Widerstand bietet, was allerdings nicht der Fall ist. Seit die Möglichkeit
besteht, die Dicke (und damit den Widerstand) der Hornhaut zu messen, weiß man, daß die Hornhautdicke spürbaren Einfluß auf den Hornhautwiderstand und damit das Ergebnis der Augendruckmessung hat.
Durch die Messung der Dicke Ihrer Hornhaut(Pachymetrie) kann nun dieser von Mensch zu Mensch unterschiedlichen Widerstand berücksichtigt werden; die Messung fließt in die
Berechnung des dann sogenannten korrigierten Augendrucks mit ein.
Dadurch sind wir in der Lage, Ihren ganz persönlichen korrigierten Augendruck
zu messen und somit die Aussagekraft und Genauigkeit der wichtigen Glaukomvorsorge nochmals deutlich zu verbessern.
Sprechen Sie uns auf die Hornhaut-Pachymetrie an!
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